Der 1. Besuch aus Deutschland

14. – 21.08.2016

Heute kommt mein erster Besuch aus Hamburg! Ich bin aufgeregt.

Gudrun, meine langjährige Arbeitskollegin und Bürogenossin bei BSN, kommt mit ihrer Tochter Anna. Hurra! Wenn man über lange Zeit ein Büro, sowie erfolgreich Freud und Leid des Arbeitsalltages geteilt hat, versteht sich von selbst, dass aus Kollegin Freundin geworden ist, oder?

Insofern freu ich mich natürlich riesig, dass Gudrun eine Woche ihres Familienurlaubs „opfert“ um mich bzw. uns zu besuchen. Da Anna und Jonathan gleich alt sind, sind wir optimistisch und hoffen, dass auch die Kinder viel Spaß zusammen haben…

Laut Plan sollen die beiden Sonntag um 19:22h landen. Jonathan (auch schon ganz aufgeregt)  fragt, ob er mit zum Flughafen fahren darf.

„Klar“, sag ich. „Es sind ja Ferien. Macht nichts, wenn du etwas später ins Bett gehst.“

Da kommt die 1. WhatsApp-Nachricht. Der Flug hat 20min Verspätung. „Naja“, denke ich noch, „20min sind ja nicht so wild.“

Doch in den folgenden 5 Stunden gibt es 6 neue Ankunftszeiten und diverse Gatewechsel. Ich verfolge mittlerweile das Geschehen im Internet, und verfrachte Jonathan um halb elf unter großem Protest ins Bett. Als Gudrun und Anna im Flieger sitzen, scheint es endlich loszugehen. Aber dann doch wieder Fehlanzeige. Schlussendlich wird der Flug auf den nächsten Tag verschoben.

Während Gudrun und Anna das „Vergnügen“ teilen in Atlanta in einem Hotel zu nächtigen, gehen wir in unser eigenes Bett. Schade, einen kostbaren Tag Heimatbesuch verloren.

Neue Ankunftszeit: Montag morgen 9:27h.

Pünktlich um 9:27h stehen Jonathan, Noah und ich in der Ankunftshalle. Wenigstens die beiden sind glücklich. Sie freuen sich den Besuch mit abholen zu dürfen. Ich schaue auf die Anzeigetafel. Mich trifft der Schlag.

Delta 5497 delayed! Geplante Abkunft 11h.

Sch…. .ich habe noch nicht mal ein Kartenspiel für die Kinder dabei. (der Flughafen in León ist nicht sonderlich groß. Es gibt weder eine Aussichtsplattform für Besucher noch sonstwie die Möglichkeit wenigstens Flugzeuge anzuschauen…)

Da kommt mir ein Geistesblitz!  Ich muss doch sowieso noch zu Bank und mir meine langersehnte Bankkarte abholen. Das kann ich doch jetzt prima erledigen. Die Bank ist nur 10 Autominuten vom Flughafen entfernt. Perfekt.

Ich packe also die Kinder ein und auf geht’s in Richtung Bank. Nach einer 15minütigen Wartezeit komme ich dran und erfahre… es gibt mal wieder keine Debitcard für mich. Ich könnte Kotzen. Jetzt bin ich schon ein halbes Jahr in Mexiko und habe immer noch keine Debitkarte um Geld abzuheben oder damit bezahlen zu können.  Frank hat das gleiche Problem mit seiner Kreditkarte. Es ist einfach unglaublich!! Jedes Mal wird uns irgendein anderer Grund genannt, warum die Karten nicht fertig sind, nicht autorisiert wurden, oder der Prozess gar nicht erst losgetreten wurde. Informiert wird man darüber aber erst, wenn man zum Abholen in der Bank steht. Telefonisch wird einem diese Auskunft nicht gegeben. Angeblich ist immer alles ok und nimmt seinen normalen Gang. „No te preocupes!“  (Mach dir keine Sorgen!) – ein Standardsatz, den ich mittlerweile nicht mehr hören kann! Aber gut, das ist ein anderes Thema – dazu gibt’s dann demnächst mal einen gesonderten Beitrag. :-)

Also, höflich wie ich bin 😉 bedanke ich mich freundlich und verlasse nach einer guten Stunde erfolglos –dafür mit zwei nörgelnden Kindern bestückt -die Bank. Es ist 10:45h. Ich schau gerade nochmal schnell auf die Delta Airlines Flugzeiten im Smart Phone, da sehe ich…. dass der Flieger von Gudrun schon gelandet ist!

Waaaas??? Wieso denn jetzt schon? Schnell spurten wir zum Auto. Ab zum Flughafen.

Kaum sind wir in der Ankunftshalle eingetroffen, marschieren Gudrun und Anna auch schon durch die große Tür! Punktlandung!

Wiedersehen, Umarmungen – alles andere vergessen.

Endlich ist der Besuch da!

Von nun an verbringen wir 6 schöne Tage zusammen – mit tollen Ausflügen, Kino, viel „Geschnatter“ und jeder Menge Gesellschaftsspiele. Die Kinder verstehen sich zu unserer großen Freude super und so können wir alle richtig entspannen. Schade ist nur, dass Frank arbeiten muss. Er kann lediglich am Abend den ein oder anderen Wein mit uns genießen.

IMG_3437vor Jonathan, Anna und Noah ist kein Geländer sicher

IMG_3415Der Zoo von León kommt auch bei Hamburgern gut an.

IMG_3446Da hat Gudrun wohl geklaut… 😉

IMG_3444kleine Stärkung zwischendurch muss sein

IMG_3422Gudrun im Urlaubsmodus!

IMG_3534Annas erste Tennisstunde! Sie ist ein Naturtalent!

IMG_3552Annas Besuch muss würdig gefeiert werden. Natürlich mit Pinata! Die Ausbeute ist groß und der Esel k.o.!

IMG_3557Abendessen im Hause Ratschow

IMG_3503tolle Aussicht in Guanajuato

IMG_3480hier bedient man sich aus Riesentüten Chips

IMG_3524erfolgreich viiiiiele Stufen erklommen

IMG_3585Regenbogeneis – mmmh!

IMG_3590Schwimmen im Pool – immer wieder ein Highlight!

 

Wir sind uns einig! Gudrun, Anna: Ihr dürft gerne wieder kommen!

Möglichst bald!! :-)

 

 

 

Sommerurlaub am Pazifik

23.07. – 06.08.2016

In diesem Sommer wollen wir unseren Urlaub in unserer neuen Heimat verbringen. Unser Ziel ist ein Hotel an der mexikanische Pazifik-Küste zwischen Puerto Vallarta und Sayulita. Etwa 8 Stunden Autofahrt stehen uns bevor.

Mit reichlich Proviant bewaffnet, unzähligen Hörspielfolgen „Ella“ und einem iPad voller „Pinguine aus Madagaskar“ im Gepäck, machen wir uns um 6h morgens auf in Richtung Westen.

Als wir ankommen erwarten uns -oooh Wunder… – Sonne, Strand und Meer! :-)Wir erkunden das Hotel und die Anlage.

IMG_3100

Danach geht’s erstmal in den Kinderpool. Jonathan und Noah sind begeistert. Während die Jungs die Wasserrutschen testen, probieren wir die Cocktails. Margarita Fresa und Margarita Limon werden meine Favouriten….

IMG_3162

IMG_5437Frank steht auf Bob Marley

IMG_5441Ups, der wievielte ist das nochmal??

Am besten gefällt mir definitiv der Meerwasserpool. Dieser befindet sich direkt am Strand und wurde einfach nur durch Natursteine vom „großen Meer“ abgetrennt und ermöglicht daher ein sicheres Baden auch für die „kleinen Gäste“. Das eigentliche Meer hat eine ordentliche Brandung. Perfekt zum Surfen und Bodyboarden, aber die Strömung und die Felsen sind nicht gerade ideal, um Kinder wie Noah entspannt baden zu lassen. Während Frank und Jonathan also die Bodyboards testen, vergnüge ich mich mit Noah im Meerespool.

IMG_3086der Meerespool

IMG_3220 Seht Ihr im hinteren Strandbereich den abgetrennten Bereich des Meeres?

Dienstag:

Heute machen wir einen Ausflug ins nahe gelegene Sayulita. Sayulita wurde uns ebenfalls von vielen Freunden als Urlaubsort empfohlen. Nach einer halben Stunde Fahrt kommen wir in dem kleinen „Hippidorf“ an. Es regnet inzwischen in Strömen. Ein warmer heftiger Sommerregen. Die Straßen stehen unter Wasser, Kinder und Erwachsene laufen barfuß durch die schlammdurchzogenen kleinen Straßen – mit strahlenden Gesichtern. Denn Frieren tun sie nicht!

Wir finden Unterschlupf in einer netten Strandbar direkt am Meer. Mit UNO und leckeren Getränken vertreiben wir uns die Zeit bis der Regen nachlässt.

IMG_3063

Und da wir ja gerade schon mal am Strand sind, geht’s erstmal ins Wasser. Herrlich!

IMG_5098

IMG_5089

Nach dem Badespaß erkunden wir die Stadt. Die kleinen Sträßchen sind voll von kleinen Cafés, bunten Läden mit Kunsthandwerk und individuellen, selbstgeschneiderten Klamotten. Eine Farbenpracht! Die Leute sind fröhlich und entspannt. Für mich ein gelungener Mix aus purem Mexiko und Goa (Indien).

IMG_3247

IMG_3077

Leider trägt die schwüle Hitze nicht gerade zur Kauflaune meiner 3 mich begleitenden Männer bei. So darf ich mich nur kurz Shopping-technisch austoben, während die Jungs sich in die Eisdiele verdrücken…. Aber fündig werde ich natürlich trotzdem! :-)

 

Donnerstag:

Heute machen wir einen Bootstrip zu den vor der Küste liegenden Inseln „Islas Marietas“ .  Nach anfänglicher Skepsis sind Jonathan und Noah begeistert, als wir mit dem Boot über die Wellen reiten.

IMG_5126

IMG_5133

Wir entdecken eine Insel der besonderen Art. Mit dem Boot können wir in Höhlen und Krater hineinfahren, sehen versunkene Strände, viele verschiedene Vogelarten und jede Menge Fische – denn Schnorcheln ist in dem Trip natürlich inbegriffen.

IMG_3134

Mit Schwimmwesten um die Taille gebunden, geht’s vom Boot aus direkt ab ins Meer. Auf diese Weise kann auch Noah schon mit uns Schnorcheln und hat riesig Spaß. Trotz Wellengang und unbekanntem Terrain, springt er furchtlos in die Fluten und freut sich wie ein Schneekönig über die bunten Fische mit leuchtenden Streifen! :-)

IMG_3141

IMG_3143

Jonathan freut sich riesig, dass seine Flossen endlich mal richtig zum Einsatz kommen und folgt damit ganz flink unserem erfahrenen Guide Valentin.

Wieder ein Stück Freiheit mehr. Schnorcheln mit ganzen Familie! Das ist cool!

IMG_5363

IMG_5313

IMG_5291

IMG_5382

IMG_5273Nach dem Schnorcheln ist der Hunger groß :-)

 

Freitag:

Heute geht’s ins berühmt berüchtigte Puerto Vallarta. Ein heißbegehrter Urlaubsort der Mexikaner. Aber auch viele Amis kommen hierher, da es einen Flughafen gibt, der direkt aus den USA angesteuert wird.

IMG_3190 (2)

Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen enttäuscht. Mir ist die Stadt zu kommerziell, zu austauschbar. Zwar zieren unzählige Palmen den Strand und es gibt den sogenannten Malecon – eine hübsche Strandpromenade entlang der Küste – aber irgendwie fehlt mir hier das Flair. Die Tatsache, dass wir hier von allen Seiten auf Englisch angequatscht werden und man uns irgendwas verkaufen möchte, trägt nicht gerade zu meinem Wohlfühlmodus bei.

Nach einem leckeren Eis und neu erstandenen Badeklamotten machen wir uns schleunigst daran, zurück ins Hotel zu fahren.

In der Nacht überfällt mich dann Montezumas Rache… und ich bin die nächsten 2 Tage ausgeknockt… kein Spaß…

 

Sonntagmorgen:

Noah möchte in den Kids Club des Hotels!

Hääääh? Freiwillig? In echt???

Ok – gut – auf geht’s in den Kids Club!

Während Jonathan mit uns an den Strand geht, verbringt Noah tolle Stunden im Kreise netter Kinder. Voller Begeisterung berichtet er von seinem Tag.

Am Abend beschließt Jonathan, dass auch er morgen mal in den Kids Club gehen will….

Hurra – denken wir – Entspannung pur!!!

Und so kommt es, dass ich plötzlich allein – mit gutem Lesestoff ausgestattet – am „Erwachsenen Pool“ liege und von freundlichen Kellnern mit leckeren Margaritas versorgt werde… Frank tobt sich derweil im Fitness-Studio aus. Alle sind glücklich. :-)

Und da Jonathan und Noah plötzlich ihr Schauspieltalent entdeckt haben und bühnenreif geworden sind, ist auch das Abendprogramm für uns gesetzt… Eine komplett neue Art des Urlaubs. Etwas befremdlich zunächst, aber doch gut. Die Kinder haben einen Mordsspaß und uns stehen am Abend vor Lachen die Tränen in den Augen!

IMG_3199Spiel & Spaß mit Pinata-Schlagen

IMG_5510Jonathan ist Popstar…

IMG_5506Jonathan gibt ALLES

IMG_5540Zirkus

IMG_5544Jonathan zeigt sein Schauspieltalent

IMG_5575 Clownsein ist toll

Insofern müssen wir unsere Woche ein bisschen umdisponieren. Den Kids Club wollen Jonathan und Noah nämlich auf keinen Fall verpassen.

 

Donnerstag:

Heute erfülle ich mir einen Traum. Als bekennender „Flipper“- Fan bin ich fasziniert von Delfinen und wollte schon immer mal mit einem Delfin durch die Meere schwimmen.

Etwa eine halbe Autostunde von unserem Hotel entfernt liegt Nuevo Vallarta. Hier gibt es die Möglichkeit mit Delfinen zu schwimmen. Wenn auch leider nicht im offenen Meer….

Der ein oder andere von Euch wird jetzt wahrscheinlich sagen: Wie kannst Du nur! Die armen Delfine!

Ich weiss – das Thema ist heikel und sehr umstritten und natürlich auch kommerziell. Und trotzdem freue ich mich auf das Erlebnis.

Nach einer kleinen Einführung mit interessanten Informationen über Delfine und ihre Lebensweise, deren sich ändernden Umweltbedingungen und wichtigen Hinweisen zum eigenen Verhalten während des Kurses, geht es in Richtung der „Delfin-Gehege“. Wir werden in Gruppen zu 6 Personen eingeteilt.

Jonathan und ich haben uns für das Programm „Dolphin Swim Experience“ angemeldet. Da Noah noch nicht alleine schwimmen kann und erst 4 Jahre alt ist, macht er mit Frank das Programm „Dolphin Encounter“. Hier geht es darum mit dem Delphin in Kontakt zu kommen, in zu streicheln, zu umarmen und zu füttern.

MARLON (1)

MARLON (64)

MARLON (76)

MARLON (81)

Jonathan und ich dagegen dürfen mit „unserem Delphin“ auch schwimmen.

ERIKA (103)

ERIKA (110)

ERIKA (113)

ERIKA (141)

 

Fazit:

Es war toll!! Ein krönender Abschluss unseres Urlaubs! Jonathan und ich wären gerne noch länger im Becken geblieben. Noah wäre auch gerne mit dem Delphin geschwommen, so dass wir versprechen mussten nochmal wieder zu kommen, wenn er alt genug ist und schwimmen kann. Und auch Frank, der eigentlich nur mir zu Liebe mitgekommen ist, hat Lunte gerochen… :-)

Es wird bestimmt ein nächstes Mal geben – dann mit dem Programm “ Dolphin Extreme“! :-)

 

 

Guanajuato – Ein entspannter Sonntagsausflug

17.7.2016

Ungefähr eine Autostunde von uns entfernt liegt Guanajuato. Es ist die Hauptstadt unseres Bundestaates, der ebenfalls Guanajuato heißt.

Von allen Seiten haben wir gehört, dass sich ein Besuch lohnt und die Stadt sehr schön sein soll. Nun endlich machen wir uns auf, um uns selber davon zu überzeugen.

Es ist wahr! Die Stadt ist super schön. Alte Gassen und Häuser zieren die Altstadt, kleine Geschäfte und urige Restaurants reihen sich aneinander. Historische Anlaufstätten und Denkmäler bieten Futter für diejenigen, die Interesse an mexikanischer (Unabhängigkeits-)Geschichte haben. Natürlich ein Ort für Touristen. Zumeist sind es aber Mexikaner aus der Umgebung , die diese Stadt am Wochenende „einnehmen“. Viele Amis haben wir nicht „diagnostiziert“ :-) Wir fallen mit unseren blonden Kindern definitiv auf. Aber wieder einmal machen wir die Erfahrung, dass die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit sind, von Aufdringlichkeit in diesem Land keine Spur! Ich glaube, das ist es, was mich hier so wohlfühlen lässt.

Hier ein paar Eindrücke von unserem Sonntag:

IMG_2879Teatro Juarez

IMG_2903Pípila Statue

IMG_2888Blick von der Pípila Statue über die Stadt

Family 2

IMG_2922Universität von Guanajuato

IMG_2924Blick von der Universität zur Pípila Statue

IMG_2925

Wir haben heute längst noch nicht alles gesehen… ein Grund mehr bald wieder zu kommen :-)

Schilderwald im HEB

Eine neue Filiale der amerikanischen Supermarktkette HEB hat aufgemacht. Schon seit Monaten erwarten wir gespannt die Eröffnung direkt bei uns um die Ecke.

Bislang musste ich immer durch die halbe Stadt fahren um bei HEB einkaufen zu können. Hier gibt es Produkte, die ich woanders nicht bekomme. Dazu zählt z.B. ungesüßtes Apfelmus, diverse Organic-Produkte, leckeres Vanilleeis, und und und.

Nun hat der Laden endlich eröffnet!! Blaue Luftballons zieren den Parkplatz am Eröffnungstag und machen mich auf das heißbegehrte Ereignis aufmerksam.

Zwei Tage später ist es endlich soweit: ich fahre einkaufen.

Bei der Einfahrt zum Parkplatz trifft mich fast der Schlag. Ich bin geblendet von blauen Schildern mit weißen Männchen. Tatsächlich ist fast jede einzelne Parknische mit einem Schild versehen, dass auf die Besonderheit dieses Parkplatzes hinweist. Es gibt nicht nur Millionen Behindertenparkplätze -nein, es gibt auch Parkplätze für Schwangere, für Familien mit Kindern, für Müttern mit Kinderwagen und Alte mit Krückstock. Nicht dass ich etwas dagegen hätte, ich frage mich nur gerade „Und wo soll ich parken?“. Meine Kinder habe ich zuhause gelassen, den Krückstock ebenfalls, Schwanger bin ich auch nicht und mit einem Rollstuhl kann ich leider auch nicht aufwarten. Mmmmhh. Und jetzt?

IMG_2944[3]

Ganz hinten – gefühlt am weitesten entfernt vom Eingang – finde ich einen der rar gesähten Parkplätze für „Normale“. Kann das sein?

Gut, es gibt viele Familien und Schwangere die einkaufen. Aber eine Person mit Krückstock ist mir seit wir hier sind noch NIE über den Weg gelaufen. Einen Rollstuhlfahrer habe ich tatsächlich schon gesehen. Aber braucht der 20 Parkplätze? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass 20 Rollstuhlfahrer gleichzeitig bei HEB einkaufen? Eine spannende Aufgabe für „Statistik für Anfänger im Grundstudium der Medizin“…

Wie toll, dass die Amis sich so fürsorglich um ihre Kunden kümmern, versuch ich mir die Situation schön zu reden. Leider muss ich dieses Statement nach dem Einkauf revidieren. Denn, ganz im Gegensatz zu meinen Erfahrungen in allen anderen Supermärkten, gibt es hier niemanden, der mir an der Kasse meine Einkäufe gegen ein kleines Trinkgeld einpackt. Es steht auch niemand bereit, um meinen Einkaufswagen zum Auto zu fahren und die Sachen ins Auto zu laden. Gerade hier, wo ich einen eeeeewig langen Weg zu meinem Auto zurücklegen muss, bietet mir niemand seine Hilfe an!

Schade eigentlich! Für mich eine klare Verfehlung der Kundenfreundlichkeit. Ich bin gespannt, wie sich diese Strategie im Alltag trägt… Ich jedenfalls kaufe hier nur die nötigsten Dinge ein!

(Ich frage mich gerade, wie der Rollstuhlfahrer seinen Einkaufswagen allein zum Auto schiebt… )

 

Nachtrag:

Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Es ist nicht so, dass alle Mexikaner topfit durch die Straßen laufen, aber wir leben hier in einem Land in dem der Generationenvertrag weitestgehend noch funktioniert. D.h. alte und behinderte Menschen müssen nicht alleine einkaufen – oder überhaupt einkaufen gehen. Das erledigen normalerweise die Töchter…..

 

Fußball-EM 2016 in León

Die Fußball-EM geht auch an Mexiko nicht vorbei.

Ich bin erstaunt wie viele Mexikaner die EM verfolgen und echtes Interesse an den Spielen zeigen.

Ich werde ja des Öfteren beim Einkaufen angesprochen und gefragt, wo ich denn her komme. Derzeit werde ich tatsächlich fast immer, sobald ich „Soy de Alemania“ sage, auf die Fußball-EM und die Spielergebnisse von Deutschland angesprochen. Das überrascht mich! Die deutschen Fußballer scheinen in Mexiko sehr geschätzt zu werden – so ist zumindest mein Eindruck. Oder liegt es vielleicht daran, dass meine treuen Begleiter -Jonathan und Noah – fast immer im Nationaltrikot auflaufen ??? 😉

Und auch wir schauen natürlich die Spiele. Was in Deutschland ein Abendspiel ist (also Spielstart 21h), bedeutet für uns, dass wir um 14h vor dem Fernseher hocken. So können wir an Wochenenden – ganz entspannt – mit befreundeten Familien ein Grillevent draus machen! Unter der Woche aber fällt für Frank das Gucken flach. Eine Katastrophe!!! Ihr kennt ja Frank’s große Leidenschaft! 😉

Ansonsten schauen wir reih-um woanders. Das EM-Studio ist da sehr flexibel…. :-)

IMG_2290 Deutschland-Slowakei

IMG_2298Der Sieg wird gefeiert!

IMG_2310 (2)Deutschland ist im Viertelfinale! Da muss doch ’ne Pinata her…

IMG_2510Deutschland – Italien

Sieg!! Da freuen sich die Männerherzen!

IMG_2515Das Grillgut schmeckt heute besonders gut!!!

IMG_2455Eis für die Kinder muss natürlich auch sein!

IMG_2689 (2)Deutschland – Frankreich

Jonathan und ich gucken allein. Schnappschuss VOR dem Spiel!

Hinterher ist die Enttäuschung grooooß!

 

IMG_2721Frankreich – Portugal

IMG_2727Wir fiebern mit unseren französischen Freunden!

IMG_2724Auch die Kinder sind wieder voll dabei!

IMG_2735Grillen – trotz Niederlage der Franzosen

IMG_2742Picknick muss sein. Wir lassen uns die Laune nicht verderben…

 

andere Länder – andere Gemüse

Auf meinen Urlaubsreisen durch die Welt, fand ich es immer schon spannend, durch die Supermärkte zu tingeln und fremde Gemüse- und Obstsorten zu entdecken. Oder mir bekannte Naturprodukte zu probieren und festzustellen, dass sie komplett anders (und meist viel besser) schmecken als in Deutschland.

So geht es mir hier zum Beispiel mit Mangos und Avocados. Wo es in Hamburg doch meist eher Glückssache ist eine gutschmeckende Mango oder Avocado im richtigen Reifestadium zu erwischen, ist es hier eine Leichtigkeit leckere Früchte zu kaufen. Der Supermarkt ist somit ein wahres Gaumen- und Vitaminparadies und plötzlich essen auch die Kinder lieber Mangos als Schokolade! (was aber auch an der zumeist ungenießbaren mexikanischen Schoki liegt 😉 )

Es macht immer wieder Spaß durch die Supermärkte zu gehen und neue Gemüsesorten zu sehen und oftmals frage ich mich dann natürlich: „Was ist denn das? Und was macht man damit?“

Inzwischen habe ich meine Hemmungen abgelegt und spreche einfach die Mitarbeiter im Supermarkt an. Ich habe festgestellt, dass sie sich total darüber freuen mir Auskunft zu geben. Sie schätzen mein Interesse an der mexikanischen Küche bzw. an einheimischen Gemüsesorten. Oftmals sind sie aber auch erstaunt, wenn ich erzähle, dass man die Gemüse- oder Obstsorten nicht so einfach in Deutschland kaufen kann oder dass ich sie gar nicht kenne.

Hier ein paar Beispiele von Gemüsen, die ich super finde und die eine echte Bereicherung für mich sind:

Jicama:

IMG_2462Die Jicama ist eine Wurzelknolle und ähnelt ein bisschen einer Kohlrabi oder einem Rettich. Sie wird hier gerne als Zwischensnack am Nachmittag serviert. Geschält und in Streifen geschnitten wird sie mit dem Saft frischgepresster Limetten beträufelt und mit Chilipulver bestreut. Super lecker und gesund.

Meine Lieblingsvariante der Jicama geht so (echt mexikanisch und suuuuper lecker!!! Dieser Snack fehlt mir jetzt schon, wenn wir wieder in Deutschland sind.):

Man nehme einen großen Plastikbecher, fülle ihn etwa bis zur Hälfte mit kleinen gewürfelten Jicama-Stücken, packe Cacahuete Japones (ummantelte Erdnüsse) dazu, den Saft einer Limette, Chilipulver, etwas Salz, geriebenen Käse und zu guter Letzt Chamoy Sauce!

Das ganze wird dann schön vermengt und mit einem Löffel gegessen! Der Hammer!! Wer mich hier besuchen kommt, wird eine Kostprobe erhalten! :-)

Nopal:

IMG_0392 (2)Die Nopalblätter des Feigenkaktus werden in gekochter Form meist als Beilagengemüse serviert. Ich finde sie richtig lecker und habe mir sagen lassen, dass sie sehr gesund sein sollen. Die Mexikaner verwenden Nopal auch als Naturarznei und angeblich soll sie den Magen-Darm-Trackt „reinigen“ (was auch immer das heißt ?? 😉 ) und auch Blutzucker und Cholesterin senken… Für mich steht aber der Geschmack im Vordergrund. Ich finde die Blätter einfach lecker und sie haben gekocht eine tolle Konsistenz.

Tuna:

IMG_2653 Die Tuna gibt es in der Version Tuna roja oder Tuna blanca. Im Deutschen spricht man wohl von der Kaktusfeige. Es handelt sich um die Frucht der Opunia. Man schneidet sie auf und isst das Fruchtfleisch samt Kernen. Ich habe bislang nur die Tuna blanca, also die Frucht mit dem weißen Fruchtfleisch probiert. Jonathan hat auch schon die rote Version gegessen. Er findet die weiße leckerer.

IMG_2655Das Fruchtfleisch schmeckt süß-säuerlich. Der Geschmack gefällt mir gut. Was mich ein bisschen stört sind die doch recht robusten Kerne, von denen verhältnismäßig viele im Fruchtfleisch enthalten sind. Man muss ordentlich kauen und mich stört, dass die Kerne bei mir zwischen den Zähnen hängenbleiben. Insofern esse ich nur ab und zu diese leckere Frucht.

Chayote:

IMG_2465 Die Chayote ist meine Geheimwaffe! Dieses Gemüse macht jeden Gemüseeintopf zu einer Lieblingsspeise meiner Kinder! Das ist total cool!

Die Chayote muss gekocht verzehrt werden, hat einen süßlichen Geschmack und soll jede Menge Vitamin C enthalten. Wenn ich einen Eintopf mache, packe ich einfach eine Chayote in kleine Stücke geschnitten mit hinein und der Eintopf bekommt eine besonders leckere Note. Wie gesagt, seither schreien Jonathan und Noah im Chor „Wir möchten heute Kartoffelsuppe essen!!“ :-)

 

Verkehr – irgendwie anders

„Wie klappt das Autofahren?“ – diese Frage kriege ich von einheimischen Mexikanern mindestens genau so oft gestellt, wie von Freunden aus Deutschland.

„Gut!“ ist meine Antwort. „Aber anders als in Deutschland.“ :-)

Der Verkehr läuft frei nach dem Motto „Der Stärkere gewinnt“.  Wenn man sich damit abgefunden hat, ist eigentlich alles ganz easy.  Keine Experimente! Aber auch ich bin mittlerweile ganz gern mal die Stärkere :-)

Du musst einfach mit allem rechnen und entsprechend vorausschauend fahren. Dann macht das Autofahren sogar richtig Spaß. Überholt wird rechts genauso wie links. Rote Ampeln werden überbewertet. Warum stehen bleiben, wenn man auch fahren kann?

Das Linksabbiegen ist definitiv fremd. Zum Linksabbiegen muss man nämlich häufig erstmal nach rechts fahren, einen Schlenker machen, und dann – bei grüner Ampel – links abbiegen. Kennt Ihr in Hamburg die Kreuzung am Siemersplatz? Wenn Ihr da aus Richtung Innenstadt kommend den Lokstedter Steindamm Richtung Niendorf hochfahrt und am Siemersplatz links abbiegen wollt, müsst ihr Euch auch erst ganz rechts einordnen und könnt dann links abbiegen. Dieses System scheint zuerst unlogisch, aber funktioniert eigentlich ganz gut. Hier auch!

IMG_2158Ich fädel mich rechts ein, um dann links abzubiegen.

Generell sind die Kreuzungen und Kreisverkehre hier anders als in Deutschland. Ich musste mich zunächst an die mir fremde Position der Ampeln gewöhnen. Die Ampeln stehen nämlich hinter der Kreuzung – bzw. beim Kreisverkehr mittendrin – und nicht davor, und man muss anfangs erstmal checken, welche Ampel denn nun für einen gilt. Aber auch das hat man schnell drauf (und wenn man dann doch mal falsch lag, ist das nicht so schlimm – wie gesagt, die Ampelfarbe ist nicht soooo entscheidend).

IMG_2024Die rote Ampel dahinten gilt für mich.

Ob es verboten ist während des Fahrens zu telefonieren, habe ich noch nicht rausgekriegt. Wenn ja, hält sich keiner dran. Egal in welches Auto du schaust, der/die Fahrer/in hat das Handy am Ohr oder tippt gerade ne WhatsApp-Nachricht.

Ebenso wird die Kindersitzpflicht erfolgreich ignoriert. Ständig sitzen im Auto nebenan Kinder auf Papas Schoß am Steuer oder turnen über die Vordersitze. Eben so, wie ich es aus meiner eigenen Kindheit in Erinnerung habe… 😉

Da kann ich die Frage meiner Kinder schon verstehen. „Mama, warum müssen wir eigentlich im Kindersitz sitzen??“ Und die Tatsache, dass die Ladeflächen sämtlicher Pick-Ups mit jeder Menge Leute beladen vor, neben und hinter einem durch die Straßen fahren, erleichtert nicht gerade die Erklärung der Notwendigkeit von Kindersitzen. Denn „cool“ sind definitiv die anderen!

IMG_1845

Da wir aber leider auch Zeugen des ein oder anderen schlimmen Unfalls geworden sind, haben Jonathan und Noah schon begriffen, dass nicht alles cool ist, was cool aussieht.

IMG_2033Ein Unfall auf dem morgentlichen Weg zur Schule…

Aber es ist schon interessant was den Kindern so alles auffällt, wenn wir im Auto unterwegs sind. Ständig höre ich „Mama, wieso fährt der ohne Nummernschild?Darf der ohne Nummerschild fahren?“ , „Guck mal, das Auto da ist ganz verrostet – eine Schrottlaube!!“

IMG_0545

„Warum darf der in der Einbahnstrasse in die falsche Richtung fahren?“ , „Guck doch mal, der Honda ist einfach über rot gefahren. Das darf der doch gar nicht!“ ,  „Wieso fährt uns der Radfahrer da entgegen?“ , „Guck mal die Frau da läuft mitten auf der Straße!“ , „Alter, warum ist hier soviel Wasser auf der Straße?“ , „Mamaaaa, du darfst hier nicht umdrehen? Da ist doch ein Verbotsschild!!“ Schluck. Grrrr. Aaaaahhhh!

Tja, das ein oder andere Mal komme ich tatsächlich in Erklärungsnot. Generell lernen die Kinder von mir, dass man nicht immer alles soooo eng sehen darf…. :-)

Ist ja auch so!

IMG_2125Baustellenchaos… – ein tägliches Bild.

IMG_2157Rechts seht ihr eine typische Bushaltestelle. Wie bereits erwähnt, gibt es fast keine Bürgersteige, geschweige denn Fahrradwege. Das Motto lautet: „Autos voran!“

IMG_2119Fußgänger haben hier keine Chance!

Naja, die Sache mit den Nummernschildern finde ich tatsächlich ganz interessant. Denn es fahren auffallend viele Autos ohne rum! Und nicht nur alte Karren, nein, vor allem auch schicke Neuwagen. Uns wurde gesagt, dass sehr streng darauf geachtet wird, dass die Autos angemeldet sind und beachtliche Strafen auf einen zukommen, wenn das (noch) nicht der Fall ist. In der Realität aber scheint das dann doch nicht gaaaaaaanz so wichtig zu sein.  Ich habe jedenfalls noch nie gesehen, dass die Polizei ein Auto deswegen angehalten hätte…

 

H-Milch – die einzige Lösung!

Jetzt ist Schluss mit Frischmilch. So gern ich sie auch trinke, es macht keinen Spaß jeden Morgen zu hoffen, dass die Milch auch schmeckt und nicht sauer geworden ist.

Ich denke es liegt an der Hitze, bzw. dem Transport vom Supermarkt nach Hause. Obwohl ich mir mittlerweile eine Kühlbox zum Transport von empfindlichen Lebensmitteln ins Auto packe, kippt die Milch regelmäßig und ich musste inzwischen Literweise Milch entsorgen. Das ist ärgerlich und tut mir in der Seele weh.

Daher gibt’s jetzt H-Mich. Organic ! Im Geschmack zwar ok, aber keine Offenbarung… da muss ich jetzt wohl die nächsten Jahre durch…

Regenzeit

Juli 2016

Mittlerweile hat die Regenzeit angefangen. Das heißt, es regnet wie aus Kübeln!

IMG_263316h – Blick aus unserer Haustür

Glücklicherweise meist abends oder nachts, manchmal aber auch schon am Nachmittag. Nach einer halben Stunde ist alles vorbei – am Nachmittag. In der Nacht geht’s oft länger und vor allem lauter zur Sache – mit Gewittern, die ich so noch nie erlebt habe. Wir wohnen ja hier auf einem kleinen Berg, da erlebt man ein Gewitter definitiv intensiver… und mit einfachverglasten großen Fensterfronten erleben wir Naturschauspiele der anderen Art. Ich find’s super! Aber vor allem bin ich bin froh, dass Jonathan und Noah keine Schisser sind und friedlich schlafen gehen wenn’s draußen abgeht!

Gut könnte man sagen, wen stört ein bisschen Regen am Nachmittag? Hat doch noch keinem geschadet und hinterher scheint ja auch schnell wieder die Sonne. Stimmt – aber wenn du gerade mit dem Auto unterwegs bist, ist „Land unter“! Im wahrsten Sinne des Wortes! Die Straßen verwandeln sich innerhalb von Minuten zu reißenden Flüssen! Abwasserkanäle? Gullis? Werden überbewertet. Das Wasser fließt …. runter!! :-) Was hab ich noch im Studium gelernt? „Wasser findet immer seinen Weg.“ Ja, das sehe ich!! Und so manch ein Kreisverkehr gleicht einem Stausee!

IMG_2646

IMG_2650

Aber zumindest unser Haus scheint dicht zu sein. Definitiv ein Vorteil zu anderen Häusern in der Umgebung. Wie ich erfahren habe, scheint es durchaus normal zu sein, dass das ein oder andere Zimmer eines Hauses (auch wenn das Haus noch so schick und neu ist) mit einem Eimer zum Auffangen des Wassers versehen werden muss, oder einfach gänzlich nicht genutzt werden kann in diesen Monaten des heftigen Regens. Daher war ich sehr gespannt, welche Überrraschungen wir in unserer bescheidenen Hütte erleben. Aber bislang scheint alles dicht zu sein. Noch habe ich keine Pfützen oder versteckten Rinnsale entdecken können. Puuuuh!

Die riesige Pfütze vor unserer Haustür, die sich jede Nacht durch den Regen immer wieder schön füllt, kann bei der Gesamtbetrachtung definitiv vernachlässigt werden… Da wir ja eh immer mit dem Auto fahren müssen, biegen wir vor der Pfütze direkt ab in Richtung Autostellplatz. Lediglich unsere Gäste müssen Hindernisspringen machen, wenn sie uns besuchen wollen. Aber bislang sind noch alle heile angekommen! :-)

Bäume haben Frisuren

Gleich in den ersten Tagen hier in Mexiko hat Jonathan bemerkt: „Mama, die Bäume hier haben Frisuren“. Und, es stimmt. Wo man geht und steht fallen einem die gestylten Bäume auf. Egal wie häßlich und dreckig der Parkplatz ist, die Bäume bekommen eine hübsche Frisur verpasst und schwupps sieht alles viel gepflegter aus. Der Kreativität der Gärtner werden dabei keine Grenzen gesetzt….

IMG_2143

IMG_2141

Auch so kann man „Schönheit“ schaffen… und Leute beschäftigen…

IMG_2099

Und wir haben was zu gucken. :-)