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Festival del Globo

18.-21. Nov. 2016

Dieses WE findet das wichtigste Ereignis des Jahres statt! Das Festival Internacional del Globo in León. Seit 2002 gibt es dieses Festival und mit jedem Jahr ist es ein Stückchen größer und professioneller geworden.

So kommt es, dass in diesem Jahr täglich 200 Heißluftballons im Parque Metropolitano in die Höhe steigen und ein wunderbares Bild abgeben.

Eingerahmt wird das ganze Spektakel durch unzählige Veranstaltungen, wie Konzerte und Tanzvorstellungen , abendliche Illuminationen und ….Verkehrschaos! (denn die Brückenbauarbeiten direkt vor dem Eingang des Parque Metropolitanos lassen sich nicht wegbeamen. Insofern trifft Großbaustelle auf Großveranstaltung – eine, sagen wir mal, „ungünstige“ Kombination! Zumal wir uns in Mexiko befinden, wo das Autofahren sowieso einen sehr individuellen Charakter hat… 😉 )

Aber wie dem auch sei – wir wollen uns den Spaß nicht entgehen lassen und planen ein Wochenende im Sinne der Heißluftballons.

Bereits Freitag morgen auf dem Weg zur Schule bekommen wir einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns erwartet. Die ersten Ballons lassen sich am Himmel blicken und schweben quasi über uns und die Schule hinweg. Noah und Jonathan sind begeistert.

Insofern sind wir motiviert für Samstag morgen und planen das Aufstehen um 6h. Laut Programm werden die Ballons ab 6:30h klargemacht und man kann damit rechnen, dass sie ab 7h nach und nach abheben. Mit meiner Freundin Adalia und ihrem Sohn Matias sind wir dementsprechend zwischen 7:00h und 7:15h verabredet, um uns den Spaß anzuschauen.

Guter Plan!

Nun zur Realität:

Samstag 6:50 h :

Jonathan kommt aufgeregt ins Schlafzimmer „Mama, Mama, wir haben verschlafen! Mein Wecker hat nicht geklingelt!“ Ich sehe Tränen in seinen Augen. „Gaaaaanz ruhig, wir schaffen das!“ Aber auch ich wundere mich. Es wird schon langsam hell – ein Anzeichen dafür, dass Jonathan Recht haben könnte. Ich blicke auf mein Handy. Komisch, auch mein Wecker hat nicht geklingelt…

???

Keine Zeit zum Nachdenken.

Rapp – zapp wecken wir Noah, schmeissen uns in unsere Klamotten, Zähne putzen lassen wir heute mal ausfallen, gefrühstückt wird im Auto. Trockenes Toast, Banane und Wasser. Das muss reichen.

Um 7:25h sind wir am vereinbarten Ort. Puh, noch kein Ballon zu sehen. Die Kinder sind happy – nix verpasst! Aber irgendwie seltsam, dass noch kein Ballon am Himmel schwebt…

img_0407_1Noch kein Ballon in Sicht!

img_0412_1Adalia, Misato und ich warten gespannt, dass es endlich losgeht, während unsere Jungs vergnügt spielen.

Die Stimmung ist fröhlich. Alle warten gespannt darauf, dass die ersten Heißluftballons emporsteigen. In dicke Decken oder Winterjacken eingemummelt und mit Heißgetränken ausgestattet unterhält sich jeder mit jedem.

img_0414_1Jonathan und Noah mit ihren Freunden Matias und Yugo

Die Sonne ist bereits aufgegangen… als um 8:30h eine Dame die offizielle, traurige Botschaft verkündet: Keine Ballons heute! Der Wind ist zu stark und macht den Start zu gefährlich!

Das gab es noch nie in der Geschichte dieses Festivals! Aber verstehen können diese Entscheidung alle.

Auch wenn die Enttäuschung groß ist, lassen wir uns die Laune nicht verderben. Wir packen unsere sieben Sachen und gehen spontan mit Adalia und Matias frühstücken.

Morgen ist ein neuer Tag. Hoffentlich ohne Wind und mit funktionierendem Wecker… 😃

Sonntag, 6:00h:

Der Wecker klingelt. Aufstehen – waschen – anziehen – Zähne putzen – frühstücken – Kaffee für die Mama – ab ins Auto .

7:00h Gran JardinColibri Plaza. Da! Ganz entspannt.

Ein toller Tag. Es ist klar. Die Sonne geht auf und kurze Zeit später sehen wir die ersten Heißluftballons in den Himmel steigen. Eine unglaubliche Stimmung!

img_0422_1endlich – es geht los!

img_0436_1tolle morgendliche Stimmung

img_0441_1auch Jonathan ist begeistert

img_0444Ich bin hin und weg!

img_0457Eva kommt spontan vorbei

Selbst als die Ballons schon nicht mehr zu sehen sind, herrscht noch eine ruhige Stimmung und wir genießen die Morgensonne und den Blick auf den Parque Metropolitano. Spontan lädt Eva uns zum Frühstück ein. Da können Jonathan, Noah und ich natürlich nicht „nein“ sagen. Wo Papa Schwanke doch leider immer noch auf Dienstreise ist….

Und so gehen wir zusammen zu Eva, lassen uns Brot mit Marmelade, Müsli und Kaffee schmecken. Aber so sehr wir uns bemühen ihre Jungs aus den Betten zu schmeissen – das gelingt uns nicht. 😉

Wie sehr freue ich mich auf pubertierende Kinder, die – so wie ich – gerne laaaaaaaaaange schlafen! Aber das nur nebenbei. 😁

 

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