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Radtour mit Hindernissen

Sonntag, 8. Mai 2016

Heute machen wir eine Radtour. Was belanglos klingt, ist recht aufwendig.

Da es hier weder Bürgersteige noch Fahrradwege gibt, ist Fahrradfahren im Straßenverkehr nahezu unmöglich. Es sei denn, man ist lebensmüde.

Kein Witz! Von Zeit zu Zeit sieht man mutige oder verzweifelte oder ehrlicher Weise wohl eher arme Menschen auf klapprigen Rädern die Straßen entlang fahren. Es ist lebensgefährlich. Im Straßenverkehr gilt eher die Divise „Der Stärkere siegt“. Zu meinem Leidwesen bedeutet das, dass ich auch die kürzesten Wege mit dem Auto zurücklegen muss. Absurd – aber wahr!

Insofern packen wir heute unsere Fahrräder in die Kofferräume unserer 2 Autos und fahren dann zum Parque Metropolitano, um dort Fahrrad zu fahren.

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Das Einladen der Räder dauert locker eine halbe Stunde. Da Noah mit seinem Laufrad keine allzu langen Strecken im hohen Tempo schafft, müssen wir auch den Fahrradanhänger verstauen. Mit 2 Erwachsenenrädern, 1 Kinderfahrrad, 1 Laufrad und einem Fahrradanhänger im Gepäck fahren wir also mit 2 Autos zum Parque, laden dort alles wieder aus und los geht’s! Franks Kommentar: “ Allzu oft machen wir das nicht!“

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IMG_0860 Zeit für ein Eis muss sein!

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Das Radfahren tut richtig gut! Jonathan geht ab wie ein Zäpfchen, ihm fehlt das Radfahren sehr. Eine Freude anzusehen, wie sehr es im Spaß macht. Aber auch ich genieße es sehr auf meinem Sattel zu sitzen. In Hamburg habe ich in meiner Freizeit fast alle Strecken mit dem Fahrrad hinterlegt. Radfahren gibt mir ein Gefühl von Freiheit und Spontanität. Insofern ist es hier eine echte Entbehrung.

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Resümee des Tages: Ein schöner Sonntag Nachmittag. Der Aufwand hat sich gelohnt. Das müssen wir unbedingt öfter machen!

 

 

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